optimizing single page websites for seo success

Warum ein Onepager für kleine Unternehmen die Beste SEO Optimierung ist

Die Entscheidung, ob man beim Launch einer neuen Webseite, oder dem Re-Design einer bestehenden Webseite die Struktur verändert ist oft schwer. Da es immer wieder Vorbehalte un Bezug auf Single-Page Webseiten (oder OnePagern) gib, möchten wir hier aufklären und Optimierungsmöglichkeiten in Bezug aus SEO erläutern.
Share on facebook
Share on pinterest
Share on twitter
Share on linkedin

In der SEO-Welt, aber auch außerhalb höre wir immer wieder, dass es „Best-Practice“ sein soll, möglichst viele Unterseiten aufzubauen und so möglichst viele Keywords zu targeten, alle Seiten möglichst mehrfach cross-zu-verlinken und so die Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Auch erleben wir immer wieder, dass Kunden führ ganz einfache Webseiten mehrere Unterseiten haben möchten; evtl., weil sie das so gewöhnt sind oder die Webseite vorher auch so aufgebaut war. So kommt es manchmal vor, dass Kunden von der Idee „nur“ eine OnePager Webseite zu bauen zurückschrecken. Ja manchmal sogar einen geringeren Wert damit verbinden. Auf Angeboten ist es auch anschaulicher und verständlicher, wenn pro designter Seite gezahlt wird. Dem Gegenübergestellt erscheint ein One-Page-Design vermeintlich teurer.  

Lasst uns also mal die Vor- und Nachteile des Single-Page-Designs besprechen und wann genau diese Form für ein Unternehmen gerade die richtige Entscheidung sein kann.  

Warum überhaupt einen OnePager als Unternehmenswebseite nutzen? 

In Verbindung mit One-Pagern denkt man oft an Landingpages zum Verkauf oder moderne Pages von Startups, die ein Produkt vorstellen. Oftmals kommen diese Seiten mit vielen Animationen und fancy visuellem „Schnick-Schnack“; also warum sollten Unternehmen dies als ihre primäre Struktur ihrer Webseite in Betracht ziehen? 

Ein klarer Vorteil ist die volle Kontrolle über die Message, die ein Unternehmen vermitteln will. Diese können durch Design-Elemente oder durch die strukturierte Abfolge von Inhalten geschehen. Da Storytelling für jede Art von Firma immer wichtiger geworden ist, scheint die Optimierung von Inhalten als eine Einzelseite, eine valide Grundlage zu haben.  

Auch glauben wir, dass die meisten kleineren Unternehmen, Freelancer und Webseiten, die sich überwiegend mit einem Thema oder einer Dienstleistung befassen, sich nicht von Mythen wie schlechteres Ranking von OnePagern abschrecken lassen sollten. Umso wichtiger ist es uns hier aufzuklären und Vor- bzw. Nachteile jeweils zu besprechen, damit eine solide Entscheidungsgrundlage für den Erfolg einer Webseite zugänglich ist.  

Schwierigkeiten und SEO-Probleme von One-Page-Webseiten  

Betrachten wir zunächst gemeinsam, mit welchen Problemen man sich konfrontiert sieht, sollte man sich für eine Single-Page Struktur entscheiden.  

OnePager Ranken schlecht 

Eine verbreitete Annahme ist, dass OnePager nicht richtig ranken können. Skeptiker bemängeln hier fehlende Optimierungsmöglichkeiten und dass gewisse SEO-Techniken, wie interne Verlinkungen, unterschiedliche Headlines und Keyword-Separierung nicht möglich seien. Folgend gehen wir auf die einzelnen Probleme und möglichen Lösungen ein. 

Limitiertes Keyword targeting 

Ein Einwand, der auch seine Berechtigung hat, ist, dass durch die fehlende Paginierung, einzelne Unterseiten nicht auf verschiedene Keywords hin optimiert werden können. Traditionell würde man versuchen jede Unterseite auf weniger als eine Handvoll Suchbegriffe hin optimieren.  

In der Praxis sieht es allerdings so aus, dass einzelne Seite für duzende Keywords und Keyword-Kombinationen ranken können. So ist es auch möglich, dass eine One-Page-Webseite führ mehrere Keywords ranken kann.  

Natürlich geschieht dies nicht einfach so und ist auch eine besondere Herausforderung, gerade, wenn die Suchbegriffe und die Such-Intention unterschiedlich sind.  

Auf der anderen Seite kommt eine Aufsplittung von Inhalten auf mehrere Seiten nie ganz ohne mögliche Hindernisse; so passiert es leicht, dass mehrere Seiten sich gegenseitig die Keywords kannibalisieren.  

Link Struktur fehlt 

Ein weiteres Bedenken, das oft geäußert wird und das mit dem Fehlen mehrerer Unterseiten einhergeht, ist die Problematik mit „Internal Linking“.  

Interne Verlinkungen dienen dazu den User und die Suchmaschine gleichermaßen durch die Webseite zu führen. Dem Google-Bot helfen diese internen Verlinkungen und die Ankertexte auch die Inhalte und das Verhältnis zwischen Inhalten zu verstehen.  

Aber können Links nur von einer Seite auf die andere führen? 
Wir glauben, es ist egal ob links von einer Seite auf die andere zeigen oder auf unterschiedliche Stellen auf der gleichen Seite. User können schließlich auch durch Menü-Anker durch die Seite navigieren. 

Ladezeiten 

Eine potenzielle Schwachstelle von OnePagern kann ihre Länge sein. Während traditionell Inhalte auf verschiedene Seiten verteilt werden, müssen Inhalte bei OnePagern auf einer einzigen Seite geladen werden. Das kann, je nach Implementierung negative Auswirkungen auf Ladezeiten haben. 

Es ist allerdings nicht so, dass lange Webseiten und viel Inhalt gleichzusetzen mit langen Ladezeiten wären; so kommt es immer auf den Anwendungsfall und die Implementierung an.  

Egal welche Seitenstruktur gewählt wird, bietet es sich an auf Ladezeiten zu achten und ein paar Best-Practice-Ratschläge zu beachten und so langen Ladezeiten entgegenzuwirken: 

Wie optimiert man eine OnePager Webseite für SEO-Erfolg? 

Inhalte über H1 Tags segmentieren 

Der wohl größte Unterschied seitens des HTML Aufbaus zwischen Paginierten Webseiten und Onepage-Webseiten ist die Nutzung von der, bzw. den H1 Überschriften. Während man normalerweise nur eine H1 pro Seite nutzen sollte, die aus SEO-Sicht auch die wichtigste ist, kann man auf einem Onepager in Betracht ziehen, diese Herangehensweise zu ändern. Typischerweise beschreibt die H1 den Inhalt einer Page bzw. des zusammenhängenden Content-Blocks im Body Tag. Wenn wir jedoch nur mit einer Seite arbeiten, so können unterschiedliche Sektionen auf eine Page vorkommen. Um diese zu differenzieren, können hier jeweils H1 Überschriften genutzt werden, um die Sektionen gegeneinander abzugrenzen. So übernehmen die H1 die Funktion der sonst paginierten Unterseiten.  

Wichtig bei der Nutzung von mehreren H1 Überschriften ist die logische Nutzung und dass es inhaltlich Sinn machen sollte. Immer noch viel zu oft sehen wir, dass unterschiedliche Überschriften zur visuellen Formatierung genutzt werden. Dies ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Die Segmentierung über Überschriften sollte der inhaltlichen Segmentierung vorbehalten sein.  

Inhalts-Segmentierung über HTML IDs 

Zusätzlich zur Segmentierung durch Überschriften kann man in Betracht ziehen die Inhalts-Segmente auch mit einer unique ID im HTML zu versehen. Hier eignet sich die Nutzung eines Target-Keywords als ID-Bezeichnung.  

Optimierung der Ladezeiten  

Wie bereits erwähnt, sind Ladezeiten wichtig, egal ob man eine oder mehrere Seiten ausliefert. Hier ein paar Tipps zur Optimierung von Ladezeiten einer Webseite: 

  • Serverseitiges und Browser-Caching nutzen 
  • Above the fold Optimieren / Critical CSS 
  • Lazy loading von Bildern 
  • Bilder in entsprechender Auflösung bereitstellen und max width angeben.  
  • Je nachdem wo Besucher herkommen, bietet sich die Nutzung eines CDN an 

Keyword-Optimierung für OnePage Webseiten 

Traditionell würde man versuchen eine Unterseite jeweils auf ein Keyword oder ein Keyword-Kluster hin zu optimieren. Bei Single-Page-Webseiten ist dies allerdings nicht möglich. In diesem Fall muss eine einzige Seite diese Aufgabe übernehmen. Es ist nicht unmöglich, jedoch obgleich schwieriger eine einzelne Seite führ mehrere Themen zu optimieren.  

Bereits zuvor haben wir besprochen, wie Onepager inhaltlich segmentiert werden können. Die Keyword-Optimierung erfolgt dann entsprechend der vorkommenden Abschnitte, sodass diese optimiert werden, wie man es von einer Einzelseite her gewohnt ist. 

Interne Verlinkungen auf One-Page-Webseiten implementieren 

Letztlich wollen wir uns dem Thema der internen Verlinkungen widmen. Auch hier ist es so, dass nicht, wie gewohnt, zwischen unterschiedlichen Seiten verlinkt werden kann.  

Eine Lösung dafür ist es, die genutzten Content-Ids im HTML zu nutzen. Diese Methode eignet sich nicht nur die Bereiche über das Menü anzusteuern, sondern auch aus Textabschnitten auf die Sektionen zu verweisen.  

Um noch mehr Link-Potential auszunutzen, können auch externe Links auf einzelne Sektionen verweisen und mit dem Ankertext idealerweise die Headlines der Abschnitte ergänzen bzw. aufwerten. 

Zusammenfassung – Optimierung von Onepager für SEO 

Nun haben wir die möglichen Pain-Points, Vor- und Nachteile von Onepagern besprochen und mögliche Anpassungen besprochen, die eine optimale Indexierung begünstigen. So kann jeder Webseite, egal ob Single-Page-Design oder klassischer Aufbau zum SEO-Erfolg verholfen werden.  

Beim Optimieren einer single-Page-Webseite sollte man mit Verstand an die Sache herangehen und logische Schritte in Betracht ziehen, die Suchmaschinen und Usern gleichermaßen helfen durch die Inhalte zu navigieren, bzw. diese zu verstehen. Desto besser der strukturelle Aufbau der Seite und der jeweiligen Sektionen ist, desto größer ist der zu erwartende, bzw. der sich später einstellende SEO-Erfolg, die erreichten SERPs und die Anzahl an Keywords, für die eine Seite potenziell Ranken kann.  

Beim Optimieren einer einzigen Seite gibt es Herangehensweisen, die von den standardisierten SEO-Guidelines abweichen können, jedoch sollten nicht gleich alle Praktiken über Board geworfen werden. Die meisten Richtlinien haben ihre Bedeutung und man sollte nur im Einzelfall und mit Bedacht Abstand davon nehmen. Gegebenenfalls lassen sich manche Änderungen/Optimierungen auch erst step-by-step durchführen; am besten macht man jedoch einen A/B Test, um zu sehen, wie User/Google auf die jeweiligen „Abweichungen von der Norm“ reagieren.  

Abschließend lässt sich sagen, dass es für manche Webseiten absolut Sinn macht, nur ein OnePager zu sein und dem steht auch nicht zwingend eine „mangelnde Optimierbarkeit“ entgegen.  

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel einen Beitrag zur Entscheidungsfindung liefern konnten und durch Darstellung von Vor- und Nachteilen auch eine sinnvolle Entscheidungsgrundlage liefern konnten.  

Gerne hören wir auch über Erfahrungen über den Erfolg von Projekten, die als Einzelseite produziert und optimiert wurden.  

Happy Ranking! 

Daniel Hager
Daniel Hager
After years of working in the tech industry, Daniel has always had a creative side hustle. With HAGER.MEDIA he has set out to combine his technical/analytical knowledge and creative spirit to help businesses achieve their growth goals.
Table of Contents
    Add a header to begin generating the table of contents
    Scroll to Top
    Share this!
    Share on facebook
    Share on pinterest
    Share on twitter
    Share on linkedin

    Schreibe einen Kommentar

    Related Posts
    Change Custom Width Of Floating Bar
    How To's
    Schwebende Share Button Leiste in deinen WordPress Posts einbinden

    Eine goßartige Methode, mehr Interaktion zu deinen Blog Posts zu bekommen ist, wenn Menschen diese mühsahm erarbeiteten und zusammengestellten Artikel mit ihren Mitmenschen Teilen. Eine schwebende Leiste Am seitenrand macht es Deinen Nutzern einfach deinen Beiträgen mehr Leser zu verschaaffen.
    In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du mit dem Elementor Theme Builder ganz einfach eine schwebende Leiste mit Buttons auf deiner Seite einbindest.

    Read More »